| |
|
|
| |
 |
15.06.2009 |
Förderung von sanftem
Tourismus in Forst
|
|
Am 30. Juni endet die Arbeit der zwölf
Mitarbeiter des „Arbeit-statt-Grundsiche-rung“-Projektes
„Förderung des sanften Tourismus“ im Naturschutzgebiet
„Euloer Bruch“, das durch die Beschäftigungs-,
Qualifizierungs- und Strukturfördergesell-schaft (BQS) Döbern
seit dem 31.
|

Foto: Angela Hanschke |
Mai des vergangenen Jahres durchgeführt wurde. Für
den Döberner Träger sowie Carola Haaken vom Eigenbetrieb
Grundsicherung für Arbeitssuchende beim Landkreis, der das
Projekt förderte, war dies ein geeigneter Anlass zur Rückschau.
Als sehr positiv bewertete BQS-Geschäftsführer Wolfgang
Seeck das dicht geknüpfte Netzwerk zwischen der Teichwirtschaft
Junghanns, Revierförster Jörg Radatz von der Oberförsterei
Kathlow, der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises,
der Forster Stadtverwaltung, Roland Obst vom städtischen
Betriebsamt und dem Eigenbetrieb Grundsicherung.
|
|
Die
Partner des Projektes bei einer Vorort-Begehung, die gleichzeitig
auch dem gemeinsamen Fachaustausch diente.
Öffentliches Interesse
Allen Partnern diente die Begehung am vergangenen Donnerstag auch
zum fachlichen Austausch. Ein großes öffentliches Interesse
an der Arbeit der Mitarbeiter hat die Projektleiterin Ute Paul ausgemacht.
„Spaziergänger, aber auch Kindereinrichtungen und Grundschulen
haben die neu geschaffenen Angebote genutzt“, sagt sie und
verweist auf den neuen Barfußpfad und die einst vom Nabu angelegten
Hinweistafeln, die über Fauna und Flora, aber auch solche Standorte
wie das wild-romantische Nixenwehr, die Sängerbank und den
Eiskeller informieren sollen. Doch auch die Pflege der Wege, das
Entfernen von Totholz, die Freilegung einzelner Gehölze sowie
das Entfernen von Hopfengerank, das junge Bäume zu ersticken
drohte, gehörte zu den Aufgaben der Mitarbeiter.
Künftiger Naturlehrpfad Zahlreiche
Erlen, Ulmen, Kastanien und Spitzahornbäume wurden auf dem
über drei Kilometer langen Rundwanderweg angepflanzt. Auch
44 Nistkästen werden betreut. Interesse bei den Fachbehörden
des Landkreises, aber auch bei interessierten Besuchern hat das
Herbarium mit einigen weniger bekannten, aber heilkräftigen
Pflanzen geweckt, die im Gelände gedeihen. „Nach der
Rekultivierung der illegalen Mülldeponie am Eiskeller haben
wir auf dem Areal eine Frühlingswiese gestaltet. Viele Spaziergänger
haben sich anerkennend über diese Gestaltung ausgesprochen“,
berichtet Ute Paul. Der gesamte Rundwanderweg soll künftig
zum Naturlehrpfad ausgebaut werden.
Viel Arbeit liegt vor den 13 Langzeitarbeitslosen, die ab dem 1.
Juli die Arbeit des Projektes als MAE-Maßnahme fortsetzen
werden. Trotz guter Zugangsvoraussetzungen bleibt einigen von ihnen
bislang aufgrund fehlender Mobilität der Zugang zum ersten
Arbeitsmarkt versperrt. Ihnen werden deshalb Wolfgang Seeck zufolge
während der Maßnahme zusätzliche Qualifikations-angebote
unterbreitet.
Angela Hanschke
|
| <<
Zurück |
|
|
|