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16.09.2009 |
Sozialmanagement im Umweltgarten studiert |
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aus Nordirland, die sich gegenwärtig in der Region mit dem
Brandenburger EU-Projekt „Haftvermeidung durch soziale Integration“
(HSI) vertraut macht, hat sich gestern den Forster Rosengarten und
den Döberner Umwelt- und Lehrgarten angeschaut.
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Herrmann Kostrewa,
Dezernent für Bildung und Soziales und Leiter des Eigenbetriebes
Grundsicherung für Arbeitssuchende im Landkreis Spree-Neiße,
begrüßte die nordirischen Gäste im Ostdeutschen
Rosengarten. „Die englische Rose hat hier aufgrund des kontinentalen
Klimas schlechte Standortbedingungen“, ging während der
Führung der Leiter der Gartenanlage Jens Hofmann auf die Herkunft
der Gäste ein. Er äußerte sich erfreut über
die geförderten Projekte der BQS, die seiner Einrichtung zusätzliche
Mitarbeiter bescheren. Vor der Weiterfahrt
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| zum Umwelt-
und Lehrgarten der BQS in Döbern vermittelte Herrmann Kostrewa
im Restaurant „Rosenflair“ einen kurzen Überblick
über die Beschäftigungsförderung im Landkreis. Auf
der Grundlage einer Ausschreibung durch das Justizministerium wurde
das EU-geförderte Projekt „HSI“ an die BQS übergeben.
In dessen Rahmen betreut der Döberner Träger den Gerichtsbezirk
Cottbus.
In Nordirland widmet sich die freie Organisation Niacro mit Familiendiensten,
Kinderbetreuung und Arbeitssuche für Strafgefangene einem ähnlichen
Aufgabenfeld. „Arbeit statt Strafe oder gemeinnützige
Tätigkeit – etwas Vergleichbares gibt es bei uns nicht“,
erklärte Pat Conway, der Direktor von Niacro in Belfast.
Voneinander zu lernen und künftig zusammenzuarbeiten, ist das
Ziel des Treffens der irischen Delegation und der Mitarbeiter des
Brandenburger EU-Projektes HSI. Am ersten Tag des Studienbesuches
standen Visiten in der Justizvollzugsanstalt Cottbus und im Jugendrechtshaus
Cottbus auf dem Plan.
Welche Eindrücke nimmt Pat Conway mit nach Nordirland? „Wir
besuchten in Cottbus unter
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Die Mitglieder der nordirischen Delegation im Gespräch mit Carola
Lorenz vom Management der BQS Döbern GmbH.
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anderem
Gruppengespräche, in denen sich jugendliche Straftäter
sehr offen mit ihren Taten auseinandersetzten“, so Pat Conway.
Sehr interessiert verfolgten die Gäste die Ausführungen
von Carola Lorenz vom BQS-Sozialmanagement während eines Rundganges
durch dem Umwelt- und Lehrgarten. Begeistert waren sie auch vom
„grünen Büfett“, an dem die Döberner
Mitarbeiter mit Hilfe von Erzeugnissen des Gartens regionale Spezialitäten
anboten.
Von Angela Hanschke
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